Die AUSTROMED wurde 1981 als „Arbeitsgemeinschaft der Hersteller medizinischer Bedarfsartikel Österreich“ gegründet und ist seither im Interesse der Unternehmen, die in Forschung und Entwicklung, Produktion, Aufbereitung und Handel mit Medizin-produkten in Österreich tätig sind, höchst aktiv. Die Organisation ist einer der wichtigsten Ansprechpartner in Österreich, wenn es um Medizinproduktefragen geht.
Zu den Medizinprodukten werden Herzschrittmacher, Hüftimplantate, Prothesen, Röntgengeräte, aber auch Injektions- und Infusionsutensilien, Kondome, Pflaster, Hörgeräte oder Labordiagnostika gezählt. Auch Rollstühle, Gehhilfen oder Software, etwa für Risikobewertungen oder Laborauswertungen, gehören dazu. Daraus ergeben sich bereits zahlreiche Berufsbilder, die eines gemeinsam haben: Sie sind thematisch äußerst dynamisch, denn die Produktpalette wird laufend erweitert und inkludiert mehr und mehr hochtechnologische und digitale Produkte.
Innovation und Know-how
„Die Medizinproduktebranche ist eine extrem innovationsgetriebene Branche“, bestätigt auch Mag. Alexander Hayn, Geschäftsführer von Chemomedica, Obmann des Bundes-gremiums des Foto-, Optik- und Medizinproduktehandels in der Wirtschaftskammer Österreich und AUSTROMED-Vizepräsident. „Es geht darum, die Lebensqualität der Patienten laufend zu verbessern. In den letzten Jahren wurde die Situation im Gesund-heitssystem jedoch durch einen zunehmenden Arbeitskräftemangel verschärft und unsere Branche war und ist dadurch gefordert Lösungen zu präsentieren. Darüber hinaus bringt die neue EU-weite Regulatorik der Medizinprodukteverordnung (MDR) und In-vitro-Diagnostika-Verordnung (IVDR) neue Anforderungen und erforderliche Berufs-bilder mit sich. Die Medizinproduktebranche kann also tatsächlich, als Zukunftsbranche bezeichnet werden.“