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Cover von Bio Magazin FH-Pflegestudiengänge: Wer bietet was?

FH-Pflegestudiengänge: Wer bietet was?

Die Ausbildung für diplomierte Gesundheits- und Krankenpfleger (DGKP) wurde 2016 refor­miert und akademisiert. Sie findet seither österreichweit an elf Fachhochschulen statt, die ein Bachelorstudium anbieten.

Mit Menschen arbeiten und eigenverantwortlich rund um Krankheit und Gesundheit bera­ten und unterstützen – das sind die Themen, die im Mittelpunkt eines Gesundheits- und Kranken­­­pflege-Studiums an einer Fachhochschule stehen. Pflegefachkräfte versorgen und betreu­en kranke und pflegebedürftige Menschen aller Altersgruppen und sind in vielen Bereichen der Gesundheitsversorgung tätig. Neben Spitälern, Reha- oder Pflegeeinrich­tun­gen findet sich diplomiertes Personal zum Beispiel auch auf Bezirksämtern, in der Hauskran­kenpflege oder in sogenannten Primärversorgungszentren – das sind Hausarztpraxen, die um zusätzliches Gesundheitspersonal erweitert werden.

 

Bedarf wächst. Nicht erst die Pandemie hat gezeigt, dass der Bedarf an DGKP in allen Sekto­ren hoch ist. Nach aktuellen Erhebungen werden in Österreich bis 2023 mehr als 75.000 zusätzliche Personen in der Pflege gesucht. Die Ausbildungskapazitäten für Gesundheits- und Pflegeberufe werden deshalb in Österreich schrittweise erhöht und ausgebaut. Seit Septem­ber 2022 erhalten alle, die ein Pflegestudium als Erstausbildung absolvieren, einen monatli­chen Ausbildungsbeitrag in der Höhe von 600 Euro als Pflegeausbildungsprämie.

An den meisten FHs gibt es ein zweistufiges Aufnahmeverfahren, das einen schriftlichen Aufnahmetest mit Grundfertigkeiten umfasst. In einem zweiten Schritt folgt ein persönliches Interview vor einer Jury aus dem Lehrkörper des Campus, wo die individuellen Motive im Vordergrund stehen.

An allen FHs lernen die Studierenden pflegerische Grundkenntnisse, medizinische Fach­exper­tise und wissenschaftliches Know-how. Der Fokus liegt immer darauf, Praxis und Theorie bestmöglich zu verbinden, denn DGKP müssen auch neue Entwicklungen und Erkenntnisse verstehen und hinterfragen können.

Weiter geht es in der aktuellen Print-Ausgabe.
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