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Cover von Bio Magazin Los ging’s ab 1999

Los ging’s ab 1999

1999: Damals lag die Jahrtausendwende noch vor uns – und mit ihr die Angst, dass sie lebensverändernde Umbrüche mit sich bringen könnte. Dabei sind der Zeit Zahlen weitgehend egal. Vor 25 Jahren, einem Vierteljahrhundert, erschien die erste Ausgabe der ZukunftsBranchen und sie spiegelte eine Reihe von Ungewissheiten wider.

Im Jahr 1999 passierten eine Menge zukunftsträchtiger Ereignisse: Internationale Meldungen wurden von Kriegen und Konflikten geprägt. Osama bin Laden bekannte sich zu den Bombenanschlägen auf die US-Botschaften in Nairobi und   Daressalam. Ein Amtsenthebungsverfahren gegen US-Präsident Bill Clinton wegen Meineids in der Lewinsky-Affäre scheiterte, weil eine Zweidrittelmehrheit fehlte. Ein Amoklauf an der     Columbine High School in Colorado mit 15 Toten erschütterte die USA und die ganze Welt. Polen, Tschechien und Ungarn traten im Rahmen der NATO-Osterweiterung der NATO bei. Auf dem Balkan spitzte sich die Lage erneut zu: Die NATO unternahm Luftangriffe gegen die Bundesrepublik Jugoslawien und marschierte so wie die KFOR-Truppen der UNO in den Kosovo ein. In Sarajewo fand ein Stabilitätsgipfel statt.

Ein Resultat des Balkan-Konflikts war die größte Flüchtlingskatastrophe seit dem Zweiten Weltkrieg. Der russische Präsident Boris Jelzin bestellte den Leiter des Inlands­geheim­dienstes, Wladimir Putin, zum Ministerpräsidenten – im Dezember noch wurde Putin Präsident, Jelzin trat zurück. Russische Truppen marschierten in Tsche­tsche­nien ein, in Georgien wurde das   russische Militär abgezogen.

 

Turbulentes in Europa und Österreich. EU-Beitrittsverhandlungen mit Bulgarien begannen, auch die Türkei stellte einen Antrag auf EU-Beitritt. Am 1. Jänner wurde der Euro in elf EU-Staaten als Buchgeld eingeführt, darunter auch Österreich. In Hamburg wurde die europaweit erste Wasserstofftankstelle in Betrieb genommen. Das Schad­programm Melissa verbreitete sich via E-Mail und richtete großen Schaden an, der Urheber wurde jedoch gefasst. 

Weiter geht es in der aktuellen Print-Ausgabe.
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