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Cover von Bio Magazin Alles, nur nicht eintönig!

Alles, nur nicht eintönig!

Lange Zeit hatte das Jus-Studium den Ruf, langweilig zu sein, geht es doch immer nur um Normen, Gesetze, deren Einhaltung oder Sanktionen. Das Image hat sich längst gewandelt – vielfältige Spezialisierungen machen es möglich.

Das Studium der Rechtswissenschaften, kurz „Jus“, ist aus vielen Gründen attraktiv, allen voran da ein Jurastudium eine breite Palette an Karrieremöglichkeiten eröffnet. Absolventen können als Anwälte, Richter, Staatsanwälte, Notare oder Unternehmens­juristen tätig werden. Darüber hinaus gibt es zahlreiche Berufsfelder außerhalb der traditionellen Rechtsberufe, wie zum Beispiel in der Politik, der Verwaltung, bei inter­nationalen Organisationen oder in der Wirtschaft, wo ein Studium der Rechtswis­sen­schaften von Vorteil sein kann.

Das Jurastudium lehrt, komplexe Sachverhalte zu analysieren, logisch zu argumentieren und fundierte Schlussfolgerungen zu ziehen, und schließlich sind juristische Berufe oft gut bezahlt und bieten stabile Karrierewege. Insbesondere in bestimmten Rechtsge­bieten wie Unternehmensrecht, Steuerrecht oder Patentrecht können Juristen ver­gleichsweise hohe Einkommen erzielen.

Österreich bietet den Studierenden der Rechtswissenschaft eine gute Gelegenheit, sich in einem der vielfältigsten und historisch reichsten Rechtssysteme Europas weiterzu­bilden. Die juristische Ausbildung hat hierzulande eine lange Tradition mit den renom­miertesten Universitäten Europas.

Zu den bekanntesten zählen die Universität Wien, die Universität Graz und die Univer­sität Innsbruck. Diese Universitäten bieten neben dem klassischen Studienweg von Bachelor zum Master auch erstklassige LL.M.-Programme an, die international aner­kannt sind. Das klassische Jus-Studium, das als Diplomstudium aufgebaut ist und mit dem Mag. iur. abschließt, ist in Österreich nach wie vor möglich. Parallel gibt es das Angebot, Rechtswissenschaft im Bachelor-Master-System zu studieren.

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